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1. Erste Projektbesprechung :
Wir kommen zu Ihnen oder Sie kommen zu uns. Sie schildern uns Ihre technische Problemstellung anhand von Skizzen, Beschreibungen, Modellen, Vergleichen mit Produkten des Wettbewerbs, Vorgängerversionen, Teillösungen oder möglicherweise schon entwickelten Funktionsmustern.
Dabei gilt: Je mehr Informationen, ob geordnet oder nicht, umso besser. Wichtig sind neben der technischen Spezifikation Angaben zum Applikationsumfeld, zur geplanten Stückzahl und natürlich zum avisierten Fertigungspreis.
Selbstverständlich sichern wir Ihnen von Beginn an absolute Vertraulichkeit zu. Alle von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten werden bei uns sicher vor dem Zugriff Dritter verwahrt. Darüber hinaus können bei besonders sensiblen Projekten getrennte Geheimhaltungsvereinbarungen getroffen werden.


2. Erstellung eines vorläufigen Pflichtenheftes :
Nach der ersten Projektbesprechung sichten wir die zur Verfügung gestellten Informationen, formulieren für uns die technische Aufgabenstellung und diskutieren verschiedene Lösungsansätze. Danach erarbeiten wir in Abstimmung mit Ihnen ein vorläufiges Pflichtenheft. Darin enthalten sind neben der technischen Spezifikation ein Richtpreis für die Fertigung und ein Zeitplan für die Projektabwicklung.



3. Angebot über die Entwicklungsleistung :

Anhand des vorläufigen Pflichtenheftes ist es uns nun möglich, ein qualifiziertes Angebot zu erstellen. In diesem Angebot weisen wir getrennt den für die einzelnen Arbeitspakete (Schaltungsdesign, Layout, Programmierung, Gerätedesign ...) veranschlagten Stundenaufwand, die Kosten für Material und externe Leistungen (z.B. Leiterplattenservice) aus. Damit wird die gesamte Kalkulation für Sie transparent und nachvollziehbar.

Der angebotene Endpreis ist ein Festpreis. Eine Nachkalkulation wird nur dann erforderlich, wenn Sie während der Projektlaufzeit die im vorläufigen Pflichtenheft festgeschriebene Spezifikation so stark ändern oder erweitern, dass dadurch unser abgeschätzter Aufwand deutlich wächst. Bestandteile des Angebotes sind weiterhin eine kurze Projektbeschreibung, der kalkulierte Fertigungspreis und das vorläufige Pflichtenheft.

Bis zu diesem Zeitpunkt entstehen Ihnen keine Kosten!


4. Konzeption :

Bei größeren, komplexen Projekten (Laufzeit > ½ Jahr) kann es sinnvoll oder sogar notwendig sein, der eigentlichen Designphase eine Konzeptionsphase vorzuschalten. Darin können z.B. folgende Fragen detailliert behandelt werden:

Ist das Gerät (zu dem avisierten Fertigungspreis) technisch überhaupt machbar? Welche vorhandenen (Teil-) Lösungen gibt es bereits? Sind diese im Projekt nutzbar? Wie sieht die Wettbewerbssituation aus? Wohin geht der Trend? Auf welchen Standards / Normen sollte man möglicherweise aufsetzen? Welche Gerätevarianten sind möglich? Welche Vor- und Nachteile bieten sie?

Eine ausgereifte Konzeption erspart unter Umständen viel Entwicklungszeit und sichert den langfristigen Erfolg Ihres Produktes am Markt.
Entscheiden Sie sich für eine Konzeption, so bilden als Ergebnisse das Pflichtenheft und das Angebot über eine Entwicklungsleistung den Abschluss; dieser Phase. Nach Vorlage der Konzeption können Sie sich entscheiden, ob und in welcher Weise Sie das Projekt weiter verfolgen wollen und dann ggf. einen entsprechenden Entwicklungsauftrag bei uns auslösen.

Eine Konzeption ist kostenpflichtig und wird Ihnen getrennt angeboten. Alle Ergebnisse der Konzeptionsphase sind Ihr exklusives Eigentum.


5. Funktionsmuster :

Entschließen Sie sich dazu, uns mit der Entwicklung zu beauftragen, so entwerfen und bauen wir in der ersten Designphase ein (oder ggf. mehrere) Funktionsmuster. Dabei nutzen wir leistungsfähige und komfortable CAD-Werkzeuge, moderne Labortechnik und Software-Tools. Alle Entwicklungsergebnisse werden aussagekräftig dokumentiert und können (und sollen!) jederzeit durch Sie eingesehen und ggf. korrigiert und ergänzt werden. Wir legen großen Wert auf eine gute und kontinuierliche Kommunikation während der gesamten Projektlaufzeit, um Missverständnisse und Fehlentwicklungen zu vermeiden. Mehrere persönliche Beratungen zum erreichten Entwicklungsstand sind daher trotz moderner Kommunikationstechnik unverzichtbar.

Das Funktionsmuster wird Ihnen im Anschluss zur Erprobung übergeben. Es entspricht in seinen funktionellen, elektrischen und mechanischen Eigenschaften weitestgehend dem zukünftigen Seriengerät, kann jedoch noch entwicklungsbedingte Einschränkungen und "Schönheitsfehler" aufweisen (Drahtbrücken, Montagehilfen...). Ihre Aufgabe ist es dann, nach der Erprobung alle Änderungswünsche zusammenzustellen. Diese werden dann, soweit das technisch und mit vertretbarem Aufwand möglich ist, in das Projekt eingearbeitet.


6. Serienmuster :

Nach einem Redesign des Funktionsmusters fertigen wir die gewünschte Anzahl von Serienmustern, die Ihnen wiederum zur Erprobung und anschließender Freigabe übergeben werden.


7. Projektabschluss :


Nach Freigabe stellen wir eine ausführliche Fertigungsdokumentation zusammen, die alle erforderlichen Daten und Informationen zur Herstellung und Produktpflege des Gerätes enthält (Schaltpläne, Layouts, Stücklisten, Konstruktionszeichnungen, kommentierte Quellcodes, FPGA/ PLD-Brennfiles, Funktionsbeschreibungen usw.). Mit Übergabe der Fertigungsdokumentation, deren Inhalt Ihr exklusives Eigentum ist, ist für uns das Projekt vorerst abgeschlossen.

Wir sind jedoch daran interessiert, abgeschlossene Projekte bei ausdrücklicher Zustimmung des Kunden anderen Interessenten als Referenzen vorzustellen.


8. Fertigung/ Service/ Produktpflege :

Es steht Ihnen nunmehr frei, uns mit der Fertigung, dem Service und der Produktpflege zu beauftragen. Wir sind natürlich daran interessiert, auch in dieser Phase für Sie tätig werden zu dürfen, unterstützen Sie jedoch auch bei der Übergabe der Fertigung an einen Dritten.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass ca. ein Jahr nach Fertigungsbeginn häufig ein zweites Redesign notwendig wird, um alle bis dahin gesammelten Änderungswünsche einzuarbeiten. Diese resultieren zum einen aus den dann vorliegenden Aussagen Ihrer Kunden zum neu entwickelten Gerät, zum anderen aus zusätzlichen Erfordernissen aus der Fertigung. Es ist daher oft sinnvoll, uns mindestens bis zu diesem Zeitpunkt mit der Produktpflege zu betrauen.


9. Vergütung :

Da die Entwicklungsprojekte meist Laufzeiten von mehreren Monaten haben, erfolgt die Vergütung nach einem im Angebot ausgewiesenen Zahlungsplan. Danach sind meist ein Teil mit Start des Projektes, ein Teil mit Übergabe des Funktionsmusters und ein Teil mit Projektabschluss fällig. Bei kleineren Projekten und bei Konzeptionen erfolgt die Bezahlung bei Projektabschluss bzw. bei Übergabe der Konzeption.